ABC des Zwischenbuchhandels

Im November 2017 erschien die achte Auflage des ABC des Zwischenbuchhandels:

Download: ABC des Zwischenbuchhandels, 8. Auflage (PDF)

Auf Anfrage erhalten Interessierte ein gedrucktes Exemplar. Kontakt: Sarah Harnecker, Leitung Ressort Zwischenbuchhandel, Telefon: 069 1306-312 , E-Mail: zwibu@boev.de.

Das Glossar wird nach und nach aktualisiert. 

Verbundgruppe

Moderne Bezeichnung für eine (legale, d. h. nicht kartellwidrige) Vereinigung von Unternehmen, die gemeinsam ein oder mehrere wirtschaftliche Ziele verfolgen, um sich im Wettbewerb mit größeren Unternehmen und Konzernen besser behaupten zu können. I. d. R. wird für eine solche Vereinigung von Unternehmen die Rechtsform der Genossenschaft (eG) gewählt, die hohe Anforderungen an die Mitglieder (Genossen) stellt und demokratisch organisiert ist („one man – one vote“: Jeder Genosse hat eine Stimme, unabhängig von der Höhe seiner Anteile/ Beteiligung an der Genossenschaft). Um die „Nachteile“ der Rechtsform der Genossenschaft zu vermeiden und/oder im Wettbewerb handlungsfähiger zu sein, haben manche Verbundgruppen die Rechtsform gewechselt und firmieren nun als Aktiengesellschaften (AG) oder als Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH). eBuch und LG Buch sind nach wie vor als buchhändlerische Genossenschaften organisiert. AGM und AUB haben als Vereine keine eingetragene Rechtsform. Die AUB arbeitet mit der EK/servicegroup eG zusammen. Es gibt im Herstellenden Buchhandel verlegerische „Verbundgruppen“, die z. B. gemeinsam ihre Taschenbuchrechte verwerten, wie der Deutsche Taschenbuch Verlag (dtv GmbH & Co. KG) oder Uni-Taschenbücher (UTB GmbH), oder den Vertrieb gemeinsam organisieren: Vertriebsgemeinschaft. Es gab auch genossenschaftlich organisierte Verlagsauslieferungen wie z. B. VM (Verlegerdienst München gehört inzwischen zur VVA) in Deutschland und BDK in der Schweiz (später in Köln, 2010 geschlossen).